Messebericht

Ja, wir waren auch auf der Messe Handarbeit & Hobby in Köln

Neben einigen interessanten Beobachtungen, Menschen und netten Kleinigkeiten, war für mich das Messehighlight die Begegnung mit Herrn Ashford.

Genau, der Herr Ashford aus Neuseeland, mit den Spinnrädern und den Ashfordfarben.

Ein wirklich charismatischer, und lustiger Mensch.

Nachdem er mich an seinem „Traditional“- Spinnrad installiert hatte und mir ein paar Handgriffe zeigte, setzte er sich selbst ans Spinnrad. Nahm eine Hand voll Fasern und fing an mit einer Hand zu spinnen. Dabei gestikulierte er mit der freien Hand, lehnte sich zurück und zog das Faserbündel auseinander, als ob es Kaugummi wäre. Mühelos, so ganz nebenbei.

Danach führte er mir noch seine Kardiermaschine vor und kardierte für mich, passend zu meiner Kleidung ein fluffig weiches Batt.

Zuhasue angekommen habe ich es versponnen und mit einem Rest der Bouretteseide von meinem runden Tuch verzwirnt.

So als Erinnerung an die Messe und die Begegnung mit Herrn Ashford doch ganz nett.

Ach ja, das Tuch – die letzten zehn Zacken der Borte habe ich auf der Fahrt nach Köln gestrickt. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, mit welchem Trick und vor allem wo ich dieses riesige Teil spanne…

aber jetzt nehme ich mir erst mal ein paar Stricknadeln und suche ein Garn aus – heute gibts was neues, mir ist nach was dreieckigem…

Barbara


 
 
 

4 Kommentare zu “Messebericht”

  1. SaLü
    25. März 2009 um 23:37

    Na, das nenne ich doch mal ein außergewöhnliches Erinnerungsstück … schön geworden 🙂

    … und auf das Dreieckige bin ich mächtig gespannt!

    Grüßles
    SaLü

  2. HeikeG
    26. März 2009 um 10:48

    Ja, der Herr Ashford ist wirklich sehr charmant. Den haben Ellen und ich auch letztes Jahr auf der Koelner Messe kennengelernt, und was du dir draus gesponnen hast ist wirklich schoen…die Farben faende ich auch als Seide fuer ein Tuch traumhaft.

    Liebe Gruesse aus Wales

  3. Ellen
    26. März 2009 um 11:11

    Ja, da kann ich mich meiner Schwester nur anschließen. Sowohl bei Herrn Ashford wie auch beim Garn. So ein Tuch daraus wär auch mein Ding…:-)

    Liebe Grüße, bis heute abend – freu mich
    Ellen

  4. Andrea
    18. April 2009 um 08:02

    Ich kenne Richard auch und habe schon viel mit ihm gelacht auf dem Treffen der Handspinngilde, wo er einige Tage mit uns verbracht hat…..und habe die Möglichkeit gehabt an seinem Proptotypen des handgepäckfähigen Spinnrads zu spinnen….er spinnt perfekt im langen Auszug….das ist das….was du bei ihm gesehen hast…..eine weitere Technik zu spinnen…..ideal bei bauschiger langfaseriger Wolle. Außerdem habe ich die Gelegenheit genutzt mein Joy signieren zu lassen 🙂
    VG
    Andrea

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