Wintereinbruch

Irgendwie passte gerade alles zusammen.

Zuerst fing das Wetter an völlig verrückt zu spielen:

Mit Hagel, Kälte, Schnee und einfach nur bäh!

Dann kam ein dickes Paket, nein, mehrere dicke Pakete, eines Wolllieferanten. Und darin fand sich, zu meiner großen Verwunderung, ein Teil der Lieferung, die ich erst für den Herbst erwartet hätte.

Dicke Winerwolle, wie z.B. „Elektra“

ok. die ist eigentlich gar nicht so verkehrt, denn die Farben sind witzig und sowas in der Art fehlte eh noch im Sortiment. (Darum hatte ich sie ja auch geordert.)

Luftig leicht ist Elektra und so gar nichts mit der Elektra der griechischen Mythologie zu tun.

Ich habe keine Ahnung, wie die Wolle zu dem Namen kam, klangvoll ist er durchaus.

Und weil es mir doch gar zu sehr in den Fingern kribbelte habe ich geschwind eine Mütze gestrickt. Von der Passform her „Slouchy“ und in Zweireihenringeln. Es fiel mir schon schwer genug, mich für nur zwei Farben zu entscheiden…

Warum Annika hier so kraus guckt, dürft ihr euch aussuchen: Entweder ist es die Frühjahrsmüdigkeit, die ihr da im Gesicht hängt, oder ich habe sie aus ihrem Winterschlaf geweckt….

Die Mütze jedenfalls wiegt lächerliche 37 Gramm.

Eine Anleitung dazu habe ich euch aufgeschrieben. zu finden ist die hier

Barbarawillnunaberdochliebersommersachenstricken

Eigentlich

Sollten aus den Trios auf den beiden Gruppenbildern des letzten Eintrages noch einmal je eine Stola „Carnevale di Venezia“ werden.

Und dann kam es ganz anders, denn mir war nach einem großen Dreieck mit langen Fransen dran.

Ja, und ein Muster sollte das Dreieck auch bekommen, irgendwas mit Löchern und Dreiecken schwebte mir da vor, flächendeckend und in einer Art, dass ein buntes Garn ihm nichts anhaben kann. Nach eifrigem Maschenproben ist so, schwuppdiwupp, mein erstes „Triomania“ entstanden.

Und weil es so viel Spaß gemacht hat, habe ich aus dem helleren Set gleich noch eines gestrickt.

Das macht Laune und dauert gar nicht mal so lange, weil die Trio-Färbungen für die nötige Kurzweil sorgen.

Und wenn jemandem von euch auch der Sinn nach etwas Dreieckigem mit Fransen ist, so habe ich meine Idee aufgeschrieben und eine Anleitung daraus gemacht. Die gibt es bei uns im Shop: hier

Während ich Dreiecke strickte, arbeitete crocodile an einer anderen schrägen Idee: einem Kurzpulli mit Kimonoärmeln. Mit lustigen kleinen Quasten dran und diagonal gestrickt.

Genannt haben wir dieses Schmuckstück „Triomono“.

Weil er in Leipzig bei der live-Premiere anlässlich des Wollefestes, doch für einiges an Aufsehen und Nachfragen nach dem wie und überhaupt, sorgte, hat Barbara Laumbacher auch kurzerhand aus ihren Aufzeichnungen eine Anleitung zum Nacharbeiten geschrieben.

Die ist nun auch hier zu haben.

Für beide Teile benötigt man drei „Trio Aquarell“ Sets, für den Pulli noch ein paar Meter einer Kontrastfarbe und schon kann es losgehen.

Aber seid gewarnt: Die Trios machen süchtig und man kann fast nicht genug bekommen, von diesen netten Farbportionen im Dreierpack.

Barbarahatschondienächstentriosimanschlag

Fifties – Trio Aquarell

Ein Name, der Programm ist. Fifties, die Kurzform von Twisted Fifties nennen wir unsere 50g Stränge der allseits beliebten Twisted Merino. Es ist ein perlig gezwirntes Merinogarn, welches für nahezu alle Strickprojekte geeignet ist.

Darum gibt es die Fifties auch in vielen Farben und seit einiger Zeit auch als kleine Garnsets, den Fifties – Trio Aquarell. Diese bestehen aus drei einzelnen Strängen der Twisted Fifties und bringen so 150g auf die Waage.

Aquarell bezieht sich auf die Färbetechnik. Die drei Stränge haben stets eine Geschichte zu erzählen, wie jedes Gemälde. Manche sind Abstufungen einer Farbe, andere bewegen sich eher seitwärts, weil eine einzelne Farb-Komponente von Strang zu Strang intensiver, dunkler oder sichtbarer wird.

Manche der Färbungen sind eher schlicht gehalten, fast einfarbig.

Andere haben kleine Pünktchen oder Sprenkel.

Wieder andere sind scheckig. Von buntscheckig, bis Ton-in-Ton-scheckig gibt es da auch viele Spielarten. Manche kombinieren auch Scheckig mit Sprenkelig.

Weil dem so ist und es so viele verschiedene Erscheinungsformen gibt, bekommen die Trios, wie sie in Kennerkreisen liebevoll genannt werden, anstelle von malerischen Namen einfach nur Nummern. Darin liegt auch die Verheißung, dass es noch sehr lange Trios geben wird, immer wieder neu und jedes garantiert ein Unikat. Ich habe es ausprobiert, mich zu kopieren, aber es mag nicht wirklich gelingen. Zu viele Ideen habe ich da im Kopf und Abweichungen sind vorprogrammiert.

Es bereitet Freude, mir zumindest, diese Stränge immer wieder neu zu kombinieren und mir auszudenken, was ich damit stricken oder häkeln könnte. Ein erster Entwurf liegt bereits vor: „Carnevale Di Venezia“, und weitere werden bestimmt folgen.

Wer sich nun daran begibt, für ein geplantes Strickprojekt verschiedene Trios zu kombinieren, sollte ein paar kleine Regeln beachten, damit das Ergebnis dann auch aussieht wie ein stimmiges Aquarell und die Farben ihre Geschichte erzählen können.

Möchte man ein harmonisches Farbbild, sollten stets nur gleichartige Färbungen kombiniert werden. Wenn das liebste Trio sprenkelig ist, sollten es die anderen dann auch sein. Gleiches gilt für scheckige oder plan gefärbte Trios.

Oder diese drei Trios zusammen haben wieder eine eigene Geschichte…

Wer auf Kontraste setzt, oder selbige nötig sind, um ein Muster wirken zu lassen, der sollte immer auch ein plan gefärbtes Trio dabei haben. Das ist z.B. bei zweifarbigem Patent wichtig. Zwei sehr unruhig gefärbte Trios würden sich hier in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben.

Bei farbigen Einstrickmustern sollte die Hintergrundfarbe möglichst einfarbig sein, wenn man für das Muster ein vielfarbiges Garn nehmen möchte.

Je bunter ein Trio ist, desto schöner ist der Aquarellefekt, welcher sich damit erzielen lässt. Dass man dafür öfters das Knäul wechseln muß, oder möchte, soll kein Hinderungsgrund sein. Wer vernäht schon gerne unzählige Fäden?

Da haben die Twisted Fifties auch wieder einen sehr großen Vorteil. Dadurch, dass der Faden zweifädig ist, kann man die Enden ineinander stechen.

Man fädelt das Ende des „alten“ Fadens in eine Stick- oder Stopfnadel und sticht in den „neuen“ Faden einige Zentimeter vom Ende entfernt ca. 2-3cm weit ein.

Dann zieht man den Faden zurück, bis das Ende verschwunden ist.

Nun fädelt man das andere Ende in die Nadel und sticht von der ersten Einstichstelle an zurück in den ersten Faden.

Eine Zugprobe zeigt, dass da nichts mehr passieren kann und ein Vernähen unnötig ist.

Die Stelle, an der die Fäden dann doppelt sind sieht man zwar bei genauem Hinsehen im Strickstück, aber wirklich auffallen tut es nicht.

Barbaraintriomania

Klausurtagung

Als ich für unseren letzten Advents-KAL die Trio Aquarell – Färbungen entwickelt habe, hätte ich niemals daran gedacht, dass sie derartig zum Selbstläufer werden könnten.

Sind sie aber. Gute zwei Monate lang waren sie unter den Top 10 der bliebtesten neuen Garne auf ravelry, ein paar Wochen sogar auf Platz 1. Das hat mich dann schon gefreut.

Schnell kam auch die Frage auf, was man denn noch damit machen könnte und so war die Idee für den nächsten KAL geboren. Ab 1. März steht dann in unserer ravelry Gruppe alles im Zeichen der Trios.

Und irgendwie hat es mich dann doch in den Fingern gejuckt ein neues Design dafür zu haben.

Eine Stola, rechteckig mit Linien, die die Streifen aus den einzelnen Trio Strängen gegeneinander verspringen lassen… So der Plot.

Zum Jahreswechsel gingen dann Barbara Laumbacher (crocodile) und ich in Klausur um uns dieser Herausforderung zu stellen.

Wir haben geforscht, gezeichnet, gestrickt, getrennt, noch mehr geforscht, Papier zerknüllt, gestrickt, geändert…

Und am Ende war die Idee geboren. Unterwegs kam uns, einer Eingebung gleich noch ein Einfall für einen passenden Namen, samt Geschichte dazu.

Und so präsentierten wir passend zum Faschingswochenende unseren

„Carnevale di Venezia“

Die Fotos entstanden am Faschingssamstag in unserer karnevalsmuffeligen Stadt. Es gab schon einige neugierige und auch irritierte Blicke. Aber das hat unserem Spaß an der Sache keinen Abbruch getan und sogar die Sonne hat gelacht.

Wer sich auch so eine Stola stricken möchte, der findet die Anleitung hier.

Drei Fifties – Trio Aquarell braucht man und einen Strang KidSilk in Kontrastfarbe. Und wer mag baut noch etwas glitzerige Kin Gin von Ito mit ein.

Barbarafeiertecarneval

Frühlingsboten

…sind dieser Tage hier angekommen.

So wie es ausschaut läuten die Garnhersteller nun den Sommer ein. Naja, wir brauchen ja auch ein wenig Vorlauf um uns die schönen Dinge zu stricken, die wir im Sommer gerne hätten…

Zumindest sind die Garne der Sommerkollektionen bereits eingetroffen – ein paar zumindest.

Traurig bin ich darüber nicht, denn ich habe mich regelrecht darauf gefreut, weil es echte Schmankerl sind, die da nun in die Regale ziehen:

Aber hübsch der Reihe nach:

ich liebe Leinen und so bin ich im die „Pure Linen“ von Rowan schon herumgeschlichen, seit es sie gibt. Nun gibt es eine hübsche Farbpalette, die bestimmt für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Naturnahe Töne auf rustikalem Leinen. Aber es sieht nur so rustikal aus. In Wirklichkeit ist es glatt und schon der Faden verspricht, was das Strickstück hält: Leinenschweren Fall und glänzende Farbe. Einfach herrlich!

Ich freue mich auf ein Sommertop daraus, oder eine nette Strickjacke…?

„Silkroad“ von Schulana kam, wurde gesehen und siegte. Dieses Bändchengarn aus reiner Seide ist einfach hinreißend. Eher seidenuntypisch matt, doch herrlich griffig und in vielschichtigen Farben bedruckt. Gestrickt sieht es aus wie eine Aquarelllandschaft.

Die Farbpalette umfasst 8 erdige Töne – ok. blauer Himmel ist auch dabei….

Die dritte im Bunde ist „Anise“ von Louisa Harding. Nun nicht ganz neu im Sortiment, doch mit 10 neuen Farben, besser Farbstellungen. Eine schöner als die andere erzählen sie alle Sommergeschichten und von fröhlicher Ausgelassenheit….

Das Bändchengarn strickt sich angenehm und ergibt eine Textur, die mich an kuschelige Frottee Handtücher erinnert

Barbaraträumtvomsommer

Gesegnete Weihnachten

ein besonderer Tag, vielleicht nicht nur für mich, sondern auch für viele, die das Weihnachtsfest feiern.

Und so wünsche ich euch auf diesem Wege ein gesegnetes Weihnachtsfest

Möge der Frieden und die Freude dieses Festes bei euch Einzug halten und ihr Tage verbringen, die erfüllt sind mit Lachen und Freude, mit Ruhe und Besinnlichkeit. Mögt ihr umgeben sein mit den Menschen, die euch lieben und die euch kostbar sind.

Und hier noch die „Auflösung“ des M-KALs. Inzwischen gibt es auf ravelry einige wunderschöne Tücher nach unseres diesjährigen Anleitung zu bewundern.

Meines sieht so aus:

Und von heute an gibt es die Anleitung auch als Komplett-Download.

…noch bis zum 6.1.206

Kommt gut rüber ins nächste Jahr!

Barbaragelassenobderdingediedakommen

Schneeverwehung

ja, richtig: Schneeverwehung

Das ist hier allerdings kein Wetterbericht, wenngleich es am 14. Oktober hier so aussah:

Inzwischen haben wir Anfang November und wunderbaren Sonnenschein…

Nein Schneeverwehung ist der Titel unseres diesjährigen Advents KALs. Und dies ist das Titelbild dazu:

Wie auch in den vorangegangenen Jahren hat sich Barbara Laumbacher etwas für uns einfallen lassen, das wir dann, in 4 Abschnitten enthüllt, nachstricken können.

Es wird ein Geheimnis bleiben, bis wir am Freitag vor dem ersten Advent den ersten Teil der Anleitung in Händen halten können. Die Teile 2-4 folgen dann an den nächsten Freitagen – pro Adventswochenende einer.

Nur so viel sei verraten: Es geht um eine alte Stricktechnik, die gerade eine Art Renaissance erlebt: Patent. Oder auf Englisch: Brioche

Wir stricken ein Tuch in zweifarbigem Patent, diese Technik wird dann im ersten Teil genau erklärt.

Als Material benötigt man zwei Farben eines Garnes mit in etwa Sockenwolllauflänge. Pro Farbe 150g

Auch in diesem Jahr habe ich besondere kleine Sets für diesen KAL gefärbt: Trio Aquarell

Diese bestehen aus 3 einzelnen Strängen unserer Twisted Fifties, die ich als eine Art Mini-Gradient gefärbt habe.

Die drei werden dann zu einem dicken Strang zusammengedreht und sehen dann so aus:

Ihr braucht dann also zwei von diesen Sets, eines für die eine Seite, eines für die andere Seite des zweifarbigen Patents.

Bei der Farbwahl kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Alles ist erlaubt, was gefällt. Ich bin der Meinung, bei zweifarbigem Patent gibt es kein allgemeingültiges richtig oder falsch. Manche Trios sind ruhiger gefärbt, andere recht lebhaft, alles gibt schöne Effekte bei Patent…

Wer gerne ein wenig Unterstützung hätte, oder sich gerne austauschen möchte, kann sich der Gruppe auf ravelry anschließen. Dort wird bereits munter diskutiert, beratschlagt und Mut gemacht.

Für alle, die hier in der Nähe wohnen wird es hier bei uns im Laden am Samstag vor dem ersten Advent ein gemeinsames Anstricken geben.

Also am 28.11. während der normalen Ladenöffnungszeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Wer bis dahin seine Garnwahl bereits getroffen hat, bringt seine Wolle mit und eine 4er Rundstricknadel. Ansonsten werden wir hier bestimmt auch fündig und können zusammen nach den Farben sehen.

Barbaraschonganzhippeligobderganzenaufregung

Hippokampos

der eine oder andere mag ihn schon gesehen haben, den neuesten Entwurf von crocodile, alias Barbara Laumbacher: Hippokampos

Wir haben ihn bereits auf zwei Wollefesten präsentiert. Und ab heute gibt es dann die Anleitung auch als PDF bei uns im Shop.

Der Hippo ist eine wirklich edle Stola aus unserer Seda Corriente, einem wunderbaren Seidenbändchen und den herrlich glitzrigen Art Yarns mit Perlen und Pailletten.

Der Anfang erinnert ein wenig an den Pythagoras, aber dann geht es eben doch ganz anders weiter.

Gestrickt ist er eigentlich recht fix, wenn man drüberbleiben kann. Und man muß sich echt konzentrieren, damit einem beim Crazy Lace nicht etwas schief geht. Aber schwer ist es nicht wirklich und am Ende hat man eine absolut einmalige und ungewöhnliche Stola.

Am kommenden Wochenende werden wir in Osnabrück bei der „Nadel und Faden“ ausstellen. Unseren Hippo haben wir dann natürlich auch im Gepäck, samt Material für alle, die auch so ein Seepferdchen nacharbeiten mögen…

Barbarainmittendervorbereitungen

Stricksommer

es war nicht nur ein heißer Sommer, es war hier auch ein sehr ereignisreicher Sommer.

Es gab Urlaub in den Allgäuer Alpen, den Start der Ausbildung unserer Ältesten, Zeltlager für die anderen drei Kinder, Dienstreisen für Herrn dibadu, Färbearbeit für mich, drei Märkte haben wir seit Anfang Juli besucht, ja und gestrickt habe ich dann zwischendurch doch auch noch, der Hitze zum Trotz.

So alles auf einen Stapel gelegt bin ich doch selbst ein klein wenig stolz, was hier so fertig geworden ist.

Da war ein Sommertop nach einer neuen Anleitung von Asa Tricosa: Caesura

Aus unserer Seda de Campo ein angenehmes Oberteil mit Lieblingsstückcharakter.

Dann gab es im Shop ein neues Garn und ich musste es auch einfach selber ausprobieren. So kam mir der sommerliche Mystery KAL von Kirsten Kapur auch gerade recht. Dieses Tuch liebe ich allein schon wegen seiner Form…

…und die Twisty Silk ist einfach herrlich: es strickt sich ganz wunderbar und hinterher hält es das Blocking ganz hervorragend – trotz Seidenanteil.

Ja und aus den ganzen frisch gesponnenen Garnen der Tour de Fleece sollte auch gleich noch etwas schönes werden: Ein „Askews Me“ von Stephen West.

Ein asymmetrisches Tuch in zweifarbigem Patent. Das Stricken hat echten Suchtcharakter… ich könnte schon wieder!

Zwischendurch hat sich crocodile, alias Barbara Laumbacher auch noch etwas Neues, ganz bezauberndes einfallen lassen: Hippokampos

Aus zwei luxuriösen Seidengarnen gestrickt, möchte ich euch dieses Stück gerne demnächst noch etwas ausführlicher zeigen.

Und dann, auf dem Heimweg vom Yarnfestival in Köln habe ich einen weiteren Entwurf von Stephen West begonnen: „Exploration Station“ Ebenfalls ein recht kurzweiliges Strickvergnügen. Dieses Mal habe ich die Simply Merino genommen, auch ein Garn mit echten Lieblingsgarnqualitäten….

Ja und nun ist es inzwischen Herbst geworden und das bunte Leben, Stricken und Unterwegs sein geht weiter…

Barbaraimstrickrausch

Tour de Fleece

Nein, kein Schreibfehler. Es heißt wirklich …de Fleece, nicht de France.

Also jene gibt es auch und ist im Grunde auch Idden und Namengeber für die Tour de Fleece.

Zeitgleich zum jährlich größten Ereignis im Radsport (ich denke, es ist so, bin aber eigentlich nicht so die Sportskanone) startet auf ravelry die Tour de Fleece.

Es ist eine inzwischen weltweites Spinnspektakel, bei dem es darum geht an jedem Tag, an welchem die Radler fahren selbst auch in die Pedale zu treten – die Pedale des Spinnrades. Also darum Fleece, das englische Wort für Vlies.

Nun habe ich einige Jahre immer mal etwas davon mitbekommen, aber nie so recht gewusst, wie und wer da so dabei ist. Dieses Jahr habe ich mich einmal gründlich schlau geforscht.

Mitmachen kann jeder, der gerne spinnt. Und weil so einsam und alleine vor sich hin spinnen nicht unbedingt so witzig ist, bilden sich Teams, genau wie bei den Radlern.

Dieses Jahr gibt es auch ein dibadu-Team und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ebenfalls auf ravelry in der dibadu-Gruppe gibt es einen eigenen Thread zur Tour. Hier treffen sich die Gleichgesinnten zu munterem Austausch und gegenseitigem Anfeuern. Hier habe ich auch noch etwas ausführlicher geschrieben, was uns dann so alles erwartet, denn es gibt auch bei der Tour de Fleece Ruhetage und Bergetappen – und etwas zu gewinnen auch….

Wer mag, schließt sich uns an und spinnt mit.

Ich selbst habe mir meine Fasern samt Plänen dafür schon zurecht gelegt:

Aus dem Roten soll der Hauptteil eines Garnes für eine Jacke oder Weste werden. Vor einiger Zeit hatte mir eine liebe Kundin aus diesen Fasern einen wunderschönen Nunoschal gefilzt und ich habe schon lange vor ein passendes Oberteil dazu zu stricken…

Das Orange-Türkise hinten rechts soll einfach ein schönes Garn werden, ein Kammzug aus Merino und Kaschmir, der mir nach dem Färben gerissen war und so nicht in den Verkauf durfte…

Hinten links und vorne rechts liegen meine „Berg – Etappen“. Aus dem reinen Mohair soll ein Bouclé werden und die Gotlandlocken hat mir eine liebe Freundin von ihrer Reise nach Schweden und Gotland mitgebracht. Da wollte ich mich einmal an einem „Tailspun“ versuchen…

…na, ich werde berichten…

Und damit auch niemandem das Spinnfutter so schnell ausgeht gab es in den letzten Wochen ein paar Extraportionen an Spinnfasern im Shop. Und die auch noch mit einem Rabatt von 10%, wenn man den Gutscheincode TdFdibadu2015 in das entsprechende Feld im Warenkorb eingibt.

Der Gutschein gilt noch solange die Tour läuft, bis einschließlich 26.7.

Na, dann wünsche ich uns allen eine tolle Tour und einen fulminanten Start am kommenden Samstag, dem 4.7.

Barbarahatdasrädchenschongeölt

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