Archiv der Kategorie ‘Allgemeines‘

 
 

Häkelwahn

Seit einiger Zeit faszinieren mich Häkeldecken. Zumeist aus vielen Einzelstücken zusammengesetzt, sind es echte Farbspektakel, die da im Internet an vielen Stellen zu bewundern sind.

Angefangen hatte es im letzten Jahr mit meiner Hexagondecke, die ich anläßlich unseres Cool Merino Sommer CALs angefangen hatte.

Zu meiner Schande muß ich gestehen, dass die immer noch nicht fertig ist, aber das kommt auch demnächst.

Viele der gezeigten Dinge sind aus Baumwolle gehäkelt, oder aus Baumwollmischgarnen. Und davon hatte ich bisher noch so gar nichts anzubieten.

Das musste sich schleunigst ändern und so kommt es, dass es nun auch Garne von Scheepjes bei uns gibt.

In vielen Farben und zu erträglichen Preisen, vor allem wenn man die Menge bedenkt, die man für so eine Decke benötigt, oder man sich nicht für die Farben entscheiden kann und immer noch eine mehr braucht…

Wie zum Beispiel die Stone Washed. Mit ihrer flaumig-kuscheligen Oberfläche eine echtes Schmusegarn. Aber daraus werde ich erst als übernächstes etwas häkeln, denn zu viele Projekte gleichzeitig machen mich dann doch etwas wuschig.

Als erstes und unbedingt musste die Whirl auf die Nadel. Das ist ein Farbevrlaufsgarn aus geknoteten Einzelfäden. Solche dicken Knäuel hat man ja mancherorten schon gesehen, aber die fand ich immer eher unattraktiv, weil ich einfach nicht auf gefachte Garne stehe.

Whirl ist nun besonders, denn sie ist gezwirnt. Die Fäden liegen nicht nebeneinander, sondern ergeben einen schönen runden Faden, mit dem es sich ganz hervorragend arbeiten lässt.

Ja und davon habe ich mir drei Knäuel ausgesucht um einen „Lightfall Blanket“ – Stole zu häkeln.

Und was soll ich sagen?

Es macht Spaß, dem Faden dabei zuzusehen, wie er sich beim häkeln so nach und nach verändert.

Und Stück für Stück wird meine Stola länger.

Und noch eine Entdeckung habe ich gemacht: Fäden vernähen ist gar nicht soooo schlimm.

Und wer weiß, am Ende kann ich all den Farben nicht wiederstehen und häkele immer weiter….

Barbarahateineneueleidenschaft

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Advent, Advent….

Halt, Stop!

So spät ist es aber doch noch nicht im Jahr, oder?

Naja, aber fast. Früher habe ich mich immer darüber mockiert, dass es im September schon Weihnachtsgebäck in den Lebensmittelgeschäften gab. Denn eigentlich hoffte man doch noch auf ein paar schöne Spätsommertage oder den goldenen Herbst.

Heute bin ich auch sowas wie ein Einzelhändler und so bin auch ich in der Situation Vorweihnachtliches bereits jetzt anzupreisen:

Sie sind da – die OPAL Adventskalender

 

 

Ab sofort käuflich zu erwerben in unserem onlineshop und nur so lange der Vorat reicht.

 

Barbarafreutsichwieeinkind

 

 

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Ammonitensammlung

Meine Kindheit verbrachte ich am Rande der Fränkischen Schweiz. Und weil sich dort in einem früheren Erdzeitalter ein riesiges Meer befand und das Gestein überwiegend aus Kalkstein besteht, ist es nicht unwahrscheinlich dort Versteinerungen zu finden.

Jedenfalls war das einer der Tricks, den unsere Eltern anwandten, wenn es darum ging uns Kinder für einen längeren Spaziergang, bzw. eine Wanderung zu begeistern.

„Dort könnt ihr auch nach Versteinerungen suchen.“

Suchen – ja

finden – eher weniger.

Ok. das eine oder andere Winziteilchen haben wir wirklich am Wegesrand entdeckt. Aber an die wirklich guten Fundorte sind wir auch nie gegangen.

Jedenfalls hätte ich schon gerne mal so eine Schnecke, pardon einen Ammoniten oder ähnliches gefunden, den man dann richtig und ganz erkennen kann.

Heute, viele Jahre später weiß ich, dass solches Begehren mitnichten Kinderkram ist.

Und so ein passionierter Sammler ist auch dafür verantwortlich, dass die Entwürfe unserer jüngsten Trilogie an Anleitungen solch wunderbare Namen wie „Dactylioceras athleticum“, „Dactylioceras commune“ und „Pleuroceras“ haben. Allen gemeinsam ist, dass sie gehäkelt sind. Die Grundform ist eine Spirale, welche durch Reliefhäkelei noch betont wird.

Darf ich vorstellen?

unsere Ammonitentrilogie:

Dactylioceras commune

Ein Schal aus vielen Spiralelementen. Diese werden zunächst einzeln gehäkelt und anschließend zusammengenäht.

Das macht zugegebenermaßen etwas Mühe, aber die Belohnung ist ein absolut einmaliger Schal aus kuscheliger Merinowolle von ITO.

Wir haben uns 15 Farben des feinen Garnes „Shio“ ausgesucht und dann immer mit drei Fäden gleichzeitig gehäkelt. Das Ergebnis sind herrliche Melange-Töne

 

Dactylioceras athelticum

Ein Pulli aus ähnlichen Spiralen, diese jedoch noch größer und erweitert. Auch hier wird einzeln gehäkelt und anschließend zusammengenäht.

 

Der Pulli ist entweder wie hier bauchfrei zu tragen, oder ein nettes obendrüber im Lagenlook, oder…

Den Pulli haben wir aus Cool Merino gehäkelt. Ein Stück weit die Entdeckung des Jahres, denn Cool Merino häkelt sich ganz famos. Man benötigt für die gezeigte Größe zwei Stränge „Maschenmaler“ und einen kontrastierenden einfarbigen Strang.

Pleuroceras

noch ein Pulli. Hier übten wir dann die Quadratur des Kreises und haben den Spiralen einen Rahmen gegeben. Die Elemente werden auch einzeln gehäkelt, und gleich aneinander gehäkelt. Hier sind dann keine Näharbeiten mehr auszuführen.

Aus der herrlich kuscheligen Edition 3 von Schoppel hat der Pulli Lieblingsstück-Charakter.

Hier haben wir dann zwei verschiedene Schnittformen ausgearbeitet. Einen normalen Kurzarmpulli im T-Shirt Schnitt und einen kurzen Pulli mit kurzen Kimonoärmeln.

So sollte jeder seinen liebsten Pleuroceras bekommen.

„Wir“ schreibe ich in diesem Eintrag, denn bei unserer Ammonitentriologie haben Barbara Laumbacher und ich gemeinsam gewirkt, gedacht, gehäkelt, geschrieben….

Und demnächst gibt es sie auch im Druck – spätestens in Bielefeld beim 9. ravelertreffen am 16. und 17. September

Barbaraaufgehtszumammonitensammeln

 

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Maschenspiel die Zweite

Vor kurzem habe ich euch von unserer Maschenspiel Idee berichtet. Heute kommt ein Nachschlag dazu, denn aus dieser Spielerei ist eine neue Anleitung von Barbara Laumbacher, alias crocodile, entstanden.

Ein Poncho namens „Maschenspiel“

Der Schnitt ist nicht so ganz der 0-8-15 Poncho Schnitt, wie man ihn so kennt, sondern etwas spezieller, rafinierter.

Er ist, wie alle Ponchos einfach zum Überstülpen gemacht, hat aber angestrickte Armstulpen.

Ein kleiner Kelchkragen rundet die Passform ab.

Der Hingucker bei dem guten Stück sind natürlich die „Augen“ und die Farben überhaupt. Unsere Fifties – Trio Aquarell zeigen hier was sie alles können.

Es wurden 7 Trios verwendet. Gewichtsmäßig hätten auch 5 gereicht, aber mit Farben zu spielen macht eben einfach Spaß und das Ergebnis ist hinreißend.

Die Trios wurden so kombiniert, dass sie in irgendeiner Form eine logische Abfolge bilden. Beim Stricken wurden allerdings nicht Trio nach Trio „abgearbeitet“, sondern vorher die einzelnen Stränge neu in eine subtile Farbfolge gebracht. Die Augen sind aus einzelnen Triosträngen, die einen Kontrast zu den jeweils anderen Färbungen geben.

Auch wenn es gerade sommerlich heiß ist, so einen unkomplizierten Poncho kann man immer gut gebrauchen, wenn es abends kühler wird, man morgens mit den Kindern zum Bus läuft (oder den Hund gassi führt), oder man halt grade was Wärmendes braucht.

Reingeschlüpft und fertig!

Barbarabrauchtunbedingtauchsoeinenponcho

 

Seda Encantada

„verzauberte Seide“ oder auch „Zauberseide“, so heißt unsere neuste Garnqualität aus reiner Seide.

Man mag anmerken, dass Seide an sich ja schon immer zauberhaft ist und aus schlichten Strickstücken etwas ganz besonderes zu zaubern vermag.

Aber diese Seide ist nochmal anders, besonderer…

Sie hat einen ganz besonderen Dreh, einen besonders starken, überzwirnt nennt man es.

In der Verarbeitung ergeben sich dabei ein paar Besonderheiten. Zunächst wird ein Muster dadurch etwas elastisch, was ja sonst kein Charakteristikum von Gestricktem aus Seide ist.

Zum anderen neigen sich die Maschen zur Seite, was dazu führt, dass sich das Strickstück verzieht. Nun gut, das ist nicht unbedingt das, was man sich so wünscht.

Darum gibt es die Seide mit Zwirnung nach rechts und genauso mit Zwirnung nach links.

Man sieht es auf diesem Bild recht schön, dass die Zwirnung der verschiedenen Fäden aufeinander zuläuft, anstatt parallel zu sein.

Wenn man nun immer zwei, bzw. vier Reihen mit einer Zwirnung strickt, bilden die Maschen eine Zick-Zack Linie.

Auf diesem Beispiel haben wir zweifädig gestrickt, immer zwei Reihen mit zwei rechts gedrehten Fäden und zwei Reihen mit zwei links gedrehten Fäden zugleich.

Wenn man ein gleichmäßiges Strickbild, ohne Zick-Zack möchte, dann verarbeitet man zwei verschiedene Fäden gleichzeitig.

Das gibt ein gewohntes Maschenbild sowohl glatt rechts,

als auch bei einem Lacemuster.

In der Verarbeitung ist es trotz der Zweifädigkeit sehr angenehm – ich habe schon Garne gehabt, bei denen ich regelmäßig nur den halben Faden erwischt habe – das ist hier definitiv nicht der Fall.

Und weil man ja sowieso zwei verschiedene Fäden zusammen verarbeiten muß, dachte ich mir, dann kommen die auch in zwei etwas unterschiedlichen Färbungen. So ergeben sich vielfältige Farbspiele, sowohl auf die eine, als auch auf die andere Art der Verarbeitung.

Ihr mögt nun denken, dass das alles recht kompliziert ist und euch fragen, woran man die verschiedenen Zwirnungen auseinanderhalten soll. Man sieht es, wenn man den Faden genau anschaut. Ihr bekommt immer zwei 50g Stränge, die ich, ähnlich wie bei den Trios, zu einem dicken Strang zusammengdreht habe. Eine Zwirnrichtung ist mit einem weißen Faden abgebunden, die andere mit einem rosanen Faden. Wenn ihr beim Wickeln einen der Abbindefäden ans innere Ende des Knäuels knotet, dann könnt ihr es immer auf den ersten Blick sehen.

Wobei wir nun zum wirklich einzigen schwierigen Kapitel dieser Seide kommen: Beim Wickeln sollte man sehr geduldig zu Werke gehen. Am Besten von Hand wickeln und unter zur Hilfe nahme einer Haspel. Ich selber habe die Knäuel mit dem Wickler gedreht, aber da braucht es auch arg viel Geduld, denn je dicker das Knäuel wird, desto leichter rutscht der Faden nach oben oder unten weg….

Ich habe alles einmal ausprobiert und mir diesen schönen Pulli gestrickt. Ein wenig in die Länge zieht sich das fertige Stück schon, genau, wie andere Seide. Das sollte man mit einkalkulieren.

Und dann hatte Barbara Laumbacher noch eine nette Idee für einzelene Kachelelemente, die man zu verschiedensten Dingen zusammen setzen kann. Daraus wurde die Anleitung „Piastrella“. Zu jeder Bestellung von einem Strang „Seda Encantada“ legen wir die Karte bei (solange der Vorat reicht).

Bleibt noch zu sagen, dass die Lauflänge 400m/50g beträgt und eine Verkaufseinheit dann 100g wiegt. Ich empfehle ein rechtes weites Intervall für die Nadelstärke; von 2mm – 3,5mm für Einfädig und 3,25mm – 4mm für zweifädige Verarbeitung.

Ich hoffe, ich habe euch ein wenig neugierig gemacht auf dieses wirklich zauberhafte Garn.

 

Barbaraaufexperimentierkurs

 

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Tour de Fleece 2017

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Tour de Fleece.

Vom 1.7. bis zum 23.7. rollen die Fahrräder in Frankreich und so auch die Spinnräder vieler begeisterter Spinnerinnen überall auf der welt. Ich habe mir vorgenommen täglich wenigstens etwas zu spinnen und zu berichten. Teils hier, teils auf ravelry und teils in meinem Instagram Thread.

Ruhetage sind der 10. und der 17 Juli.
Am 9. und am 16. Juli gilt es sich besonderen Herausforderungen zu stellen.

Wer gerne mitspinnen mag, ist herzlich eingeladen in der ravelry-Gruppe mitzuposten
Für den Eintrag mit einem Bild eines fertigen Garnes das die meisten „love“s dort im Thread hat, spendiere ich einen Einkaufsgutschein für unseren Shop in Höhe von 30 Euro.
Für die Gewinnaktion werden nur Garne aus unseren „Funnies to spin“ gewertet.
Die Wertung erfolgt am Montag den 24. Juli 2017

Ich meine aber, dass alle etwas davon haben sollen und so gibt es , wie in allen Jahren zuvor, wieder unsere Spinnfaser-Rabattaktion: mit dem Code TDF2017 erhaltet ihr auf alle Spinnfasern einen Rabatt von 10%. Diesen Code müsst ihr dann nur im Laufe des Bestellprozesses im Warenkorb in das entsprechende Feld (Kupon einlösen) eingeben.

Gültig ist der Kupon solange die Tour läuft, also bis einschließlich 23.7.2017. Ausgenommen ist der Spin along Club.

Und nun viel Spaß bei der Tour.

Barbararäumtnochschnelldiespulenfrei

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Maschenspiele

Es geht mal wieder um die Trios…

Als wir hier beisammen saßen und überlegten, was denn als nächstes unbedingt gestrickt werden möchte, hatten wir wieder mal die Trio Aquarell Stränge in der Hand.

Dann war die Frage, welches oder wieviele und welche Farbe?

Und ach, man kann die Farben auch so anordnen, dass sich ein langer Farbverlauf ergibt. Schön sprenkelig und vielfarbig womöglich.

Und ja, das ist doch gerade das Stichwort: Speckledfade oder überhaupt speckled, was soviel wie „gescheckt“ bedeutet.

Langer Rede kurzer Sinn, wir dachten, es wäre eine schöne Gelegenheit für die Trios, um sich in Szene zu bringen.

Ich habe dann einen „Dotted Rays – Speckled Fade“ von Stephen West gestrickt.

In Rottönen, im weitesten Sinne zumindest.

Und ich muß sagen, es war ein recht kurzweiliges Strickzeug und ging trotz der vielen Maschen am Ende recht flott.

Und sollte jemand nun Lust bekommen haben, sich auch so einen Gradienten zu basteln, dann habe ich einen heißen Tip:

Morgen gibt es im Update frisch gefärbte Trios. 31 an der Zahl, das ist dann die stolze Gesamtzahl von 93 unterschiedlichen Färbungen…

 

Barbaraimmernochaufdemtriotripp

 

Zufall

Es war wirklich purer Zufall, dass zwei wunderbare Dinge gleichzeitig passierten:

Zum Einen gab es für mich ein neues Sommerkleid meiner Lieblingskleidermacherin Gudrun Sjoeden und zum anderen veröffentlichte einer meiner Lieblingsdesigner eine neue Anleitung.

Auf dem Kleid sind ganz viele Blumen, den Prilblumen von dermaleinst nicht ganz unähnlich. Und auf dem Tuch waren ähnliche blumenartige Ornamente…

Da war es dann für mich nicht mehr weit Wolle und Farben zusammen zu bringen um das Garn farblich passend auf das neue Kleid abzustimmen.

In Windeseile wurde aus der Wolle das Fresco Crescent Tuch von Kieran Foley

Wie immer bei seinen Designs gab es einen gelungenen Mix aus fesselndem Strickspaß und der Möglichkeit Farben zu arrangieren. Und ein paar Perlen sind auch noch dabei

Nun habe ich ein wunderschönes Sommerensemble, das anscheinend ein Hingucker ist, denn ich wurde schon mehrfach darauf angesprochen….

Vielleicht hat jemand anderes ja auch dieses Kleid für den Sommer zum neuen Lieblingskleid erkoren und hat zudem Lust dieses Tuch zu stricken – es sind noch ein paar Sets von dem Garn zu haben.

Barbarasuchtneueherausforderungen

Suchtpotenzial

Bisher dachte ich immer, dass ich nur bei Spinnfasern schwach werde und fast nicht genug bekommen kann.

Bei Garnen war ich eigentlich immer eher bescheiden und konnte mich auf das Material für das nächste Projekt beschränken.

Anders nun bei den Trio Aquarell Strängen.

 

Die haben durchaus einen hohen Aufforderungscharakter, sie immer wieder neu zu kombinieren, Farbreihen oder Farbkontraste zusammenzustellen.

Und aus dieser Spiellust ist mal wieder ein Triomania entstanden.

In Blau, dieses Mal , passend für eine liebe Freundin.

Wir haben nämlich getauscht: Sie strickte mir ein Trioculi und ich ihr ein Triomania, einfach, weil jeder das jeweils andere zwar gut gefällt, aber sich keine von uns beiden aufraffen konnte es zu stricken.

Triomania in Blau also:

 

Und Trioculi in pinkigen Sorbetfarben für mich

Beide Anleitungen gibt es auch zusammen in diesem Heft. Die dritte Anleitung im Bunde, ein Triomono werde ich auch noch stricken – irgendwann…

Barbaraaustriobergen

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China

Wieder einmal gab es eine Strickreise zusammen mit Kieran Foley, dieses Mal nach China.

Von langer Hand geplant, wie es sich für eine Fernreise gehört, gestaltete sie sich als echtes Abenteuer.

Aus einer vagen Idee, es sollte ein rechteckiger Schal werden, mit Lacemuster und Einstrickmuster, gerne auch gestapelte Zu- und/oder Abnahmen, kreierte Kieran einen ersten Entwurf.

Ich strickte große Musterstücke um überhaupt ein Gefühl für die Möglichkeiten zu bekommen, die man hier mit den Farben hat, was wirkt, wieviel Kontrast, letztlich wie bunt darf oder muß es werden…..

Nach und nach formte sich eine Farbpalette vor meinem inneren Auge und Kieran konnte dann auch mit einem Namen aufwarten: „The Great Shawl of China“

Mir gefiel dieses Wortspiel, das im englischen sehr dicht am Namen für die große Chinesische Mauer ist. Und so war mir auch klar, dass es ein großer Schal werden sollte.

Also gut: 16 Farben, oder 2 unserer Gradient Sets sollten hineinfließen.

Nach einigem Experimentieren, wie die Farben anzuordnen wären, wie häufig jede Farbe als Hauptfarbe und wie oft als Kontrastfarbe, fand ich zu einem Schema, das der Farbenpracht gerecht wurde und sie gut in Szene setzte.

„The Great Shawl of China“ war geboren.

Trotz seiner beachtlichen Größe von 2,60m x 60cm ist er recht kurzweilig zu stricken. Die vielen verschiedenen Einstrickmuster aus denen man für jeden Rapport neu wählt, die Farbwechsel, und auch der Wechsel zwischen einfarbigen und zweifarbigen Abschnitten, treiben einen förmlich vorwärts.

„Noch bis zur nächsten Farbe…., noch bis zum nächsten Muster….“

Und weil es so viel Spaß genacht hat, wird es noch einen weiteren geben, etwas kleiner vielleicht und mit nicht ganz so vielen Farben….

 

Barbarahatdasfernwehgepackt

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