Herbergssuche

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Wie schon in den Jahren zuvor laden wir auch dieses Jahr im Advent zu einem Mystery KAL ein.

Wiederum hat Barbara Laumbacher ein Tuch/Schal entworfen, den es dann in Abschnitten zu erstricken gilt. Die Anleitungsteile stellen wir jeweils am Freitag mittag vor den Adventswochenenden kosten los hier zur Verfügung.

Auch in diesem Jahr färbe ich besondere Garne, die genau auf das Design abgestimmt sind. Es sind unsere Crazy Fifties und das auch in Trios, ähnlich den Fifties Trio Aquarell vom letzten Jahr. Man braucht für die „Herbergssuche“ zwei unterschiedliche Trios und zwei Stränge einer Einzelfärbung, die sich ein wenig von den Trios absetzen sollte.

In unserer ravelry Gruppe wird schon fleißig diskutiert, welche Farbzusammenstellung am geeignetsten wäre. Viele zeigen bereits ihre Garne, mit denen sie zu stricken gedenken.

Hier sind meine Garne:

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Und wenn man die Trios auseinander dreht sieht es so aus:

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Und so langsam steigt die Spannung, denn am kommenden Freitag geht es dann mit dem ersten Teil los.

Wer den Anfang gerne in Gesellsschaft stricken möchte ist herzlich eingeladen zu einem besonderen Stricktreffen, hier bei uns im Laden.

In der Zeit von 12°° – 16°° werden wir in gemütlicher Runde mit dem Stricken beginnen.

Ich werde genügend Kaffe und Tee bereit halten und etwas „Nervennahrung“ gibt es auch

 

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Markttreiben

An den beiden vergangenen Wochenenden waren wir auf zwei verschiedenen Märkten.

Unterschiedlicher können Märkte gar nicht sein….

zuerst waren wir in Hamburg beim Wollfest.

Dort gabe es, wie der Name schon sagt, alles rund ums Thema Wolle, Stricken, Häkeln ein wenig Spinnen.

Da waren so viele nette Besucher(innen) dass wir gar nicht gemerkt haben, wie die Zeit verging – Ruckzuck war es Abend, Morgen und wieder Abend und alles war schon vorüber.

Zwischedurch saß ich einmal kurz auf meinem Stuhl und hatte diesen Ausblick auf unsere Wollwand

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kurz mal ein Blick auf den Tisch mit den Spinnfasern….

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…huch, der ist ja fast leer!

Ich habe es genossen in Hamburg zu sein! Da waren so viele nette Gespräche und Begegnungen,  davon werde ich noch eine ganze Zeit zehren.

 

Auf dem Weg dorthin habe ich angefangen ein Tuch zu stricken. Aus einem handgesponnenen Garn aus den konventionell gefärbten Merinokammzügen.

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Es mag ein wenig an das Tuch aus dem vormaligen Eintrag erinnern – aber ich bin da keiner Anleitung gefolgt, in Ermangelung einer solchen und habe einfach drauflos und immer weiter gestrickt, bis das Garn fast alle war…

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Es wurde dann auch pünktlich zum vergangenen Wochenende fertig, wo es dann unseren Stand beim Kunstmarkt in Detmold geziert hat.

Der Kunstmarkt ist ein Kunsthandwerkermarkt, den ich kenne und liebe, seit ich in Detmold studiert habe. Jedes Jahr am zweiten Wochenende im September gibt es ihn und er ist jedesmal ein wenig anders. Manche Aussteller kommen immer wieder, manche nur ein einziges Mal. Es sind nur Dinge erlaubt, die in der eigenen Werkstatt enstanden sind. Ein Markt der schönen Impressionen und Inspirationen.

Dieses Jahr habe ich mir meinen Traum erfüllen können und auch einmal einen Stand dort gehabt.

Im Gegensatz zu Hamburg hatte ich hier ausschließlich Dinge rund ums Spinnen dabei. Kammzüge, Batts, Silk Hankies. Dazu einige handgesponnene Garne und wenige Dinge, die aus solchen gestrickt, bzw. gehäkelt sind.

Erwartungsgemäß ruhig war es dort für uns. Aber meine Freudin und ich haben uns die beiden Tage prächtig unterhalten und amüsiert. Wir haben in unserem Zelt in der Sonne gesessen, gesponnen und den Leuten um uns herum zugesehen.

 

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Man könnte ja fast ein Buch schreiben mit all den Annekdötchen, die wir da erlebt haben.

Oftmals stand eine ganze Traube von Menschen vor uns und schaute uns zu. Drei Dinge gab es, die wir regelmäßig zu hören bekamen:

 

Das ist aber ein modernes Spinnrad? und mit beiden Füßen zu treten? (wir hatten beide unsere Auras von Majacraft dabei)

Die beiden Frauen spinnen ja…

Und wo genau hat sich nun Dornröschen gestochen?

 

Und nun?

…hat mich der Alltag wieder

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Alles geht vorüber

und das manchmal schneller als man glaubt.

So zum Beispiel unser Urlaub – wandern waren wir

bei strahlendem Sonnenschein

sowie bei strömendem Regen

erholt haben wir uns dabei durchaus. Eine Woche ist ja auch nicht wirklich viel, aber so konnten alle dabei sein und das war wunderschön.

Ja und die Tour de Fleece ist auch schon vorbei. Ich habe da doch so einiges zusammengesponnen,

bei Tag

und bei Nacht

Und diesen Strang musste ich außerplanmäßig „dazwischenschieben“, weil ich aus einem Strang aus der vorjährigen Tour im Urlaub ein Tuch angefangen hatte…

…und mir dann prompt in der Abkettreihe das Garn ausging. Zufällig hatte ich kurz vor der Abreise noch entdeckt, dass von jenen ehemaligen ABO-Kammzügen aus Kaschmir und feinster Merinowolle, noch ein Stück herumlag – das kam mir gerade recht.

So habe ich dann nun in aller Ruhe dieses Tuch fertig bekommen:

Es ist „Nature’s Lace“ von Susan Ashcroft.

Wie ich finde, ein Entwurf, der geradezu nach handgesponnenem Garn schreit.

Bitteschön, kann er haben

 

Da capo!

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Neuauflage

Weil es im letzten Jahr allen Spaß gemacht hat und die ganze Sache durchaus erfolgreich war, haben wir auch im diesen Jahr beschlossen bei der Tour de Fleece dabei zu sein.

Wie jedes Jahr findet dieses „Event“ für alle Spinn-Begeisterte parallel zur Tour de France statt.

In diesem Jahr vom 2.7. bis 24.7.

An allen Tagen, an denen die Sportler auf ihren Fahrrädern sitzen wird überall auf der Welt gesponnen, was das Zeug hält.

Na, oder wieviel eben Lust dazu da ist.

Somit eine herzliche Einladung sich unserem Team auf ravelry anzuschließen.

Als kleines Schmankerl und quasi Wegzehrung gibt es bei uns im Shop 10% Rabatt auf alle Spinnfasern: von jetzt an bis einschließlich 24.7. Für morgen ist ein richtig üppiges Update mit Spinnfasern vorbereitet.

Verwendet bitte als Gutscheincode TdFdibadu2016

In der Zeit vom 9.7. bis zum 31.7. machen wir allerdings Betriebsurlaub und da versenden wir die erste Woche (9.7.-18.7.)nicht in den beiden folgenden Wochen werden wir drei versandtage haben.
Gekauft und rabattiert kann dann natürlich dennoch werden.

Ich habe schon mal ein paar Pläne dafür zusammengetragen – ich hoffe aber, dass ich noch etwas mehr schaffen werde…

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ChiaoGoo

Schon allein das Wort prägt sich ein, weil es so lustig aussieht mit den vielen „O’s“

Es ist der Name von Stricknadeln, diese wiederum sind bei uns neu und ich wollte sie hier doch nicht unerwähnt lassen, denn deren Qualität in Verarbeitung und Material sind im Wortsinn hervorragend.

Zunächst haben wir uns für das System entschieden und die normale Länge der Nadeln ins Sortiment genommen.

Fangen wir mal beim Material an: Edelstahl

Nun mag man meinen: hart, kalt ungemütlich, aber die Fühlprobe zeigt das Gegenteil. Angenehm schmeichelnd und leicht liegen sie in der Hand. Vor allem Allergiker dürfen sich freuen, denn dieser chirurgische Stahl bietet keine Allergene.

Das ummantelte Stahlseil ist herrlich geschmeidig und verbiegt sich nicht. Legt man es zur Aufbewahrung zum Kreis, womöglich mehrere Runden, weil es so lang ist, so bleibt es nicht lockig, wenn man es wieder benutzt, sondern ist wieder gerade.

Die Nadelspitzen an sich sind wirklich spitz, ohne pieksig zu sein. Und sobald man damit zu arbeiten beginnt, merkt man, dass man hier ein Präzissionsinstrument in der Hand hält.

Die Verschraubung ist perfekt, es bleibt nicht die geringste Lücke zwischen den Anschlüssen zwischen Seil und Spitze. Mit dem mitgelieferten Splint kann man die beiden so fest zusammenschrauben, dass sich da nichts beim Stricken löst.

Und der absolute Clou für mich ist der geniale Übergang an sich. Selbst wenn man mit einer verhältnismässig dicken Nadel ein sehr feines Lacegarn strickt gibt es keine Probleme beim Nachschieben der Maschen auf die Nadel.

Nun gibt es ja recht feine Nadeln ab 1,5mm und auch recht dicke Nadeln z.B. 10mm. Um diesem großen Gefälle Tribut zu zollen, gibt es drei verschiedene Seistärken. Das macht das Konfigurieren der benötigten Nadel etwas umständlicher, aber die Lösung ist genial.

Damit man sich nicht ewig in Versuch und Irrtum verfängt, wenn man eine Nadel zusammenstellen möchte, sind alle nötigen Angaben, wie die Nadelstärke und die zu verwendende Seilstärke in die Nadelspitze aufgelasert.

Bleibt nur noch die Frage, ob man denn nun unbedingt noch mal neue Nadeln braucht, zumal der Preis auch beachtlich ist.

Für Nickel-Allergiker sind sie eine echte Alternative, da es wirklich spitze Nadeln aus Metall sind.

Auch für alle, die häufig Lacegarne mit eher dicken Nadeln stricken mögen, sind sie ein „must have“.

…und natürlich für alle, die immer noch auf der Suche nach der absolut idealen Nadel sind.

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Um all diese Dinge einmal richtig auszutesten, habe ich mir dieses Tuch gestrickt, aus zweierlei handgesponnenem Garn. Zum einen eines, welches ca. 350m/100g hatte und ein sehr dünnes mit ca. 450m/55g.

Beide Garne ließen sich wunderbar verarbeiten und ich denke schon, dass für so einen großen Unterschied an Garnstärke eine gute Nadel ein Schlüssel zum Erfolg ist.

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Wintereinbruch

Irgendwie passte gerade alles zusammen.

Zuerst fing das Wetter an völlig verrückt zu spielen:

Mit Hagel, Kälte, Schnee und einfach nur bäh!

Dann kam ein dickes Paket, nein, mehrere dicke Pakete, eines Wolllieferanten. Und darin fand sich, zu meiner großen Verwunderung, ein Teil der Lieferung, die ich erst für den Herbst erwartet hätte.

Dicke Winerwolle, wie z.B. „Elektra“

ok. die ist eigentlich gar nicht so verkehrt, denn die Farben sind witzig und sowas in der Art fehlte eh noch im Sortiment. (Darum hatte ich sie ja auch geordert.)

Luftig leicht ist Elektra und so gar nichts mit der Elektra der griechischen Mythologie zu tun.

Ich habe keine Ahnung, wie die Wolle zu dem Namen kam, klangvoll ist er durchaus.

Und weil es mir doch gar zu sehr in den Fingern kribbelte habe ich geschwind eine Mütze gestrickt. Von der Passform her „Slouchy“ und in Zweireihenringeln. Es fiel mir schon schwer genug, mich für nur zwei Farben zu entscheiden…

Warum Annika hier so kraus guckt, dürft ihr euch aussuchen: Entweder ist es die Frühjahrsmüdigkeit, die ihr da im Gesicht hängt, oder ich habe sie aus ihrem Winterschlaf geweckt….

Die Mütze jedenfalls wiegt lächerliche 37 Gramm.

Eine Anleitung dazu habe ich euch aufgeschrieben. zu finden ist die hier

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Eigentlich

Sollten aus den Trios auf den beiden Gruppenbildern des letzten Eintrages noch einmal je eine Stola „Carnevale di Venezia“ werden.

Und dann kam es ganz anders, denn mir war nach einem großen Dreieck mit langen Fransen dran.

Ja, und ein Muster sollte das Dreieck auch bekommen, irgendwas mit Löchern und Dreiecken schwebte mir da vor, flächendeckend und in einer Art, dass ein buntes Garn ihm nichts anhaben kann. Nach eifrigem Maschenproben ist so, schwuppdiwupp, mein erstes „Triomania“ entstanden.

Und weil es so viel Spaß gemacht hat, habe ich aus dem helleren Set gleich noch eines gestrickt.

Das macht Laune und dauert gar nicht mal so lange, weil die Trio-Färbungen für die nötige Kurzweil sorgen.

Und wenn jemandem von euch auch der Sinn nach etwas Dreieckigem mit Fransen ist, so habe ich meine Idee aufgeschrieben und eine Anleitung daraus gemacht. Die gibt es bei uns im Shop: hier

Während ich Dreiecke strickte, arbeitete crocodile an einer anderen schrägen Idee: einem Kurzpulli mit Kimonoärmeln. Mit lustigen kleinen Quasten dran und diagonal gestrickt.

Genannt haben wir dieses Schmuckstück „Triomono“.

Weil er in Leipzig bei der live-Premiere anlässlich des Wollefestes, doch für einiges an Aufsehen und Nachfragen nach dem wie und überhaupt, sorgte, hat Barbara Laumbacher auch kurzerhand aus ihren Aufzeichnungen eine Anleitung zum Nacharbeiten geschrieben.

Die ist nun auch hier zu haben.

Für beide Teile benötigt man drei „Trio Aquarell“ Sets, für den Pulli noch ein paar Meter einer Kontrastfarbe und schon kann es losgehen.

Aber seid gewarnt: Die Trios machen süchtig und man kann fast nicht genug bekommen, von diesen netten Farbportionen im Dreierpack.

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Fifties – Trio Aquarell

Ein Name, der Programm ist. Fifties, die Kurzform von Twisted Fifties nennen wir unsere 50g Stränge der allseits beliebten Twisted Merino. Es ist ein perlig gezwirntes Merinogarn, welches für nahezu alle Strickprojekte geeignet ist.

Darum gibt es die Fifties auch in vielen Farben und seit einiger Zeit auch als kleine Garnsets, den Fifties – Trio Aquarell. Diese bestehen aus drei einzelnen Strängen der Twisted Fifties und bringen so 150g auf die Waage.

Aquarell bezieht sich auf die Färbetechnik. Die drei Stränge haben stets eine Geschichte zu erzählen, wie jedes Gemälde. Manche sind Abstufungen einer Farbe, andere bewegen sich eher seitwärts, weil eine einzelne Farb-Komponente von Strang zu Strang intensiver, dunkler oder sichtbarer wird.

Manche der Färbungen sind eher schlicht gehalten, fast einfarbig.

Andere haben kleine Pünktchen oder Sprenkel.

Wieder andere sind scheckig. Von buntscheckig, bis Ton-in-Ton-scheckig gibt es da auch viele Spielarten. Manche kombinieren auch Scheckig mit Sprenkelig.

Weil dem so ist und es so viele verschiedene Erscheinungsformen gibt, bekommen die Trios, wie sie in Kennerkreisen liebevoll genannt werden, anstelle von malerischen Namen einfach nur Nummern. Darin liegt auch die Verheißung, dass es noch sehr lange Trios geben wird, immer wieder neu und jedes garantiert ein Unikat. Ich habe es ausprobiert, mich zu kopieren, aber es mag nicht wirklich gelingen. Zu viele Ideen habe ich da im Kopf und Abweichungen sind vorprogrammiert.

Es bereitet Freude, mir zumindest, diese Stränge immer wieder neu zu kombinieren und mir auszudenken, was ich damit stricken oder häkeln könnte. Ein erster Entwurf liegt bereits vor: „Carnevale Di Venezia“, und weitere werden bestimmt folgen.

Wer sich nun daran begibt, für ein geplantes Strickprojekt verschiedene Trios zu kombinieren, sollte ein paar kleine Regeln beachten, damit das Ergebnis dann auch aussieht wie ein stimmiges Aquarell und die Farben ihre Geschichte erzählen können.

Möchte man ein harmonisches Farbbild, sollten stets nur gleichartige Färbungen kombiniert werden. Wenn das liebste Trio sprenkelig ist, sollten es die anderen dann auch sein. Gleiches gilt für scheckige oder plan gefärbte Trios.

Oder diese drei Trios zusammen haben wieder eine eigene Geschichte…

Wer auf Kontraste setzt, oder selbige nötig sind, um ein Muster wirken zu lassen, der sollte immer auch ein plan gefärbtes Trio dabei haben. Das ist z.B. bei zweifarbigem Patent wichtig. Zwei sehr unruhig gefärbte Trios würden sich hier in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben.

Bei farbigen Einstrickmustern sollte die Hintergrundfarbe möglichst einfarbig sein, wenn man für das Muster ein vielfarbiges Garn nehmen möchte.

Je bunter ein Trio ist, desto schöner ist der Aquarellefekt, welcher sich damit erzielen lässt. Dass man dafür öfters das Knäul wechseln muß, oder möchte, soll kein Hinderungsgrund sein. Wer vernäht schon gerne unzählige Fäden?

Da haben die Twisted Fifties auch wieder einen sehr großen Vorteil. Dadurch, dass der Faden zweifädig ist, kann man die Enden ineinander stechen.

Man fädelt das Ende des „alten“ Fadens in eine Stick- oder Stopfnadel und sticht in den „neuen“ Faden einige Zentimeter vom Ende entfernt ca. 2-3cm weit ein.

Dann zieht man den Faden zurück, bis das Ende verschwunden ist.

Nun fädelt man das andere Ende in die Nadel und sticht von der ersten Einstichstelle an zurück in den ersten Faden.

Eine Zugprobe zeigt, dass da nichts mehr passieren kann und ein Vernähen unnötig ist.

Die Stelle, an der die Fäden dann doppelt sind sieht man zwar bei genauem Hinsehen im Strickstück, aber wirklich auffallen tut es nicht.

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Klausurtagung

Als ich für unseren letzten Advents-KAL die Trio Aquarell – Färbungen entwickelt habe, hätte ich niemals daran gedacht, dass sie derartig zum Selbstläufer werden könnten.

Sind sie aber. Gute zwei Monate lang waren sie unter den Top 10 der bliebtesten neuen Garne auf ravelry, ein paar Wochen sogar auf Platz 1. Das hat mich dann schon gefreut.

Schnell kam auch die Frage auf, was man denn noch damit machen könnte und so war die Idee für den nächsten KAL geboren. Ab 1. März steht dann in unserer ravelry Gruppe alles im Zeichen der Trios.

Und irgendwie hat es mich dann doch in den Fingern gejuckt ein neues Design dafür zu haben.

Eine Stola, rechteckig mit Linien, die die Streifen aus den einzelnen Trio Strängen gegeneinander verspringen lassen… So der Plot.

Zum Jahreswechsel gingen dann Barbara Laumbacher (crocodile) und ich in Klausur um uns dieser Herausforderung zu stellen.

Wir haben geforscht, gezeichnet, gestrickt, getrennt, noch mehr geforscht, Papier zerknüllt, gestrickt, geändert…

Und am Ende war die Idee geboren. Unterwegs kam uns, einer Eingebung gleich noch ein Einfall für einen passenden Namen, samt Geschichte dazu.

Und so präsentierten wir passend zum Faschingswochenende unseren

„Carnevale di Venezia“

Die Fotos entstanden am Faschingssamstag in unserer karnevalsmuffeligen Stadt. Es gab schon einige neugierige und auch irritierte Blicke. Aber das hat unserem Spaß an der Sache keinen Abbruch getan und sogar die Sonne hat gelacht.

Wer sich auch so eine Stola stricken möchte, der findet die Anleitung hier.

Drei Fifties – Trio Aquarell braucht man und einen Strang KidSilk in Kontrastfarbe. Und wer mag baut noch etwas glitzerige Kin Gin von Ito mit ein.

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Frühlingsboten

…sind dieser Tage hier angekommen.

So wie es ausschaut läuten die Garnhersteller nun den Sommer ein. Naja, wir brauchen ja auch ein wenig Vorlauf um uns die schönen Dinge zu stricken, die wir im Sommer gerne hätten…

Zumindest sind die Garne der Sommerkollektionen bereits eingetroffen – ein paar zumindest.

Traurig bin ich darüber nicht, denn ich habe mich regelrecht darauf gefreut, weil es echte Schmankerl sind, die da nun in die Regale ziehen:

Aber hübsch der Reihe nach:

ich liebe Leinen und so bin ich im die „Pure Linen“ von Rowan schon herumgeschlichen, seit es sie gibt. Nun gibt es eine hübsche Farbpalette, die bestimmt für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Naturnahe Töne auf rustikalem Leinen. Aber es sieht nur so rustikal aus. In Wirklichkeit ist es glatt und schon der Faden verspricht, was das Strickstück hält: Leinenschweren Fall und glänzende Farbe. Einfach herrlich!

Ich freue mich auf ein Sommertop daraus, oder eine nette Strickjacke…?

„Silkroad“ von Schulana kam, wurde gesehen und siegte. Dieses Bändchengarn aus reiner Seide ist einfach hinreißend. Eher seidenuntypisch matt, doch herrlich griffig und in vielschichtigen Farben bedruckt. Gestrickt sieht es aus wie eine Aquarelllandschaft.

Die Farbpalette umfasst 8 erdige Töne – ok. blauer Himmel ist auch dabei….

Die dritte im Bunde ist „Anise“ von Louisa Harding. Nun nicht ganz neu im Sortiment, doch mit 10 neuen Farben, besser Farbstellungen. Eine schöner als die andere erzählen sie alle Sommergeschichten und von fröhlicher Ausgelassenheit….

Das Bändchengarn strickt sich angenehm und ergibt eine Textur, die mich an kuschelige Frottee Handtücher erinnert

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